Anbaugebiete und der Kaffeegürtel

Kaffee wächst rund um den Globus im sogenannten Kaffeegürtel. Er erstreckt sich nördlich und südlich des Äquators zwischen den 25. Breitengraden. Während Brasilien aber auch Vietnam zu den größten Kaffeeproduzenten zählen, wird in diesen Ländern jedoch vorrangig die Robustabohne angebaut welche bei einer geringeren Seehöhe bis zu 700 Metern am besten gedeiht. Die Robusta-Pflanze ist wie der Name schon vermuten lässt „robust“ und daher widerstandsfähiger, sowie einfacher in Monokulturen anzubauen. Die hochwertigere Arabica-Pflanze, welche in einer Höhe zwischen 1.000 Metern bis 2.000 Metern wächst, findet man vorrangig an den steilen Berghängen Kolumbiens und Mittelamerikas. Ferner wachsen diese Pflanzen in den Hochländern Ostafrikas, wo die Kaffeepflanze ihren Ursprung nahm. Um die Kaffeepflanze zu kultivieren müssen viele Faktoren zusammenspielen. Die wichtigsten Einflussfaktoren hierbei sind Temperatur, Niederschlagsmengen, Witterungseinflüsse sowie Wind und Sonne. Des Weiteren ist die Beschaffenheit des Bodens essenziell. Ebenso sind der Zeitpunkt der Ernte, die Aufbereitung, sowie am Ende die Art der Röstung ausschlaggebend für den Geschmack des Kaffees in der Tasse. Anzumerken ist, dass nur wenige Nutzpflanzen derart hohe Ansprüche an ihre Umgebung stellen.